MenschenNah, mobile Sexualpädagogik für Menschen mit Beeinträchtigung in der Schweiz, mit Peer-AnsatzMenschenNah
Die Marke und Fachsystem von der Jan Schirmer Sexualpädagogik –Sexualität trotz Beeinträchtigung GmbH Sexualität gehört zum Leben. Mit Beeinträchtigung genauso wie ohne. Sie ist Teil deiner Identität. Deiner Würde. Deiner Lebensfreude. Sie verdient einen Platz. Nicht versteckt, nicht verschwiegen, sondern offen, respektvoll und ohne Scham. Ich bin Jan Schirmer, Experte für Sexualität und Beeinträchtigung. Mit MenschenNah komme ich mobil dorthin, wo du bist. In deine Institution. Zu dir nach Hause. In deinen Alltag. Gemeinsam schaffen wir Räume, in denen echte Gespräche möglich sind. Räume, in denen du sein darfst, wer du bist, frei von Tabus, voller Menschlichkeit, auf Augenhöhe. Für wen ich da bin: → Für Menschen mit Beeinträchtigung, die ihre Sexualität verstehen und selbstbestimmt leben möchten. → Für Angehörige, die begleiten und unterstützen wollen und dabei selbst Fragen haben dürfen. → Fürs Personal, Fachpersonen und Institutionen, die mehr können möchten als schützen. Oft beginnt der erste Schritt einfach mit einer Frage. Welche ist deine? Ich freue mich auf dich. Jan Schirmer |
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Unsicher, wie du das Thema Sexualität ansprechen sollst?
"Jeder Mensch hat seine eigene, individielle Sexualität." Jan Schirmer
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"Sexualität ist wie eine Kraft oder Energie, die ein Teil davon ist, wie wir leben und fühlen. Sie hat mit Körpergefühlen, Anziehung und Liebe zu tun." Jan Schirmer
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"Menschen mit Beeinträchtigung dürfen ihre Sexualität erforschen und ausleben." A. Greeff, Linth Zeitung, 2024
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FAQ - Allgemein
Das Angebot
Für wen ist dein Angebot?
Für Menschen mit Beeinträchtigung. Für ihre Angehörigen. Für Betreuungspersonen und Fachkräfte. Und für Institutionen, die das Thema Sexualität professionell angehen wollen.
Was ist inklusive Sexualpädagogik?
Sexualpädagogik, die Menschen mit Beeinträchtigung nicht nur meint, sondern mitgestaltet. Die Peer-Person ist fester Teil meiner Arbeit. Für ihren Mut, ihr Engagement und ihren Einsatz erhält sie eine finanzielle Wertschätzung. Inklusion heisst für mich auch: inklusiv arbeiten und inklusiv anstellen.
Was ist der Peer-Ansatz?
Ich arbeite gemeinsam mit einer Peer-Person. Das ist ein Mensch mit eigener Beeinträchtigungserfahrung. So sprechen wir nicht über Menschen mit Beeinträchtigung. Sondern mit ihnen.
Was macht MenschenNah besonders?
Drei Dinge. Ich komme zu dir: Mein ganzes Angebot ist mobil. Ich arbeite mit einer Peer-Person zusammen. Und ich bin einer von sehr wenigen Männern in der Schweiz, die frei schaffend in der inklusiven Sexualpädagogik tätig sind, also unabhängig von einer Fachstelle.
Was gehört alles zu deinem Angebot?
Sexualpädagogik von A bis Z. Von Aufklärung und Beratung bis zur persönlichen Begleitung, zum Beispiel in einen Sexshop oder ein Etablissement. Diese Begleitung biete ich ausschliesslich für volljährige Personen an.
Ablauf und Organisation
Rapperswil-Jona ist weit weg. Gibt es niemanden in meiner Nähe?
Die Distanz spielt keine Rolle. Ich komme zu dir, nach Hause, in die Wohngruppe, die Werkstatt oder die Institution. Ich bin in allen 26 Kantonen unterwegs.
Kann ich auch zu dir ins Büro kommen?
Nein. Ich arbeite ausschliesslich mobil. Dort, wo du lebst und dich sicher fühlst.
Wie läuft der erste Kontakt ab?
- Du meldest dich bei mir. Per WhatsApp, Mail oder Telefon. Oder deine Eltern oder Betreuungspersonen tun das für dich.
- Wir treffen uns zu einem Kennenlernen von 30 Minuten. Kostenlos und unverbindlich. Du lernst mich kennen, ich lerne dich kennen. Wir schauen, ob die Chemie stimmt und ob ich der Richtige für deine Anliegen bin.
- Danach hast du ein paar Tage Bedenkzeit.
- Sagst du Ja, unterzeichnen wir die nötigen Unterlagen: AGB, Datenschutzerklärung und eine Auftragsklärung. So wissen wir beide, in welche Richtung wir gemeinsam arbeiten.
Was kostet das und wer bezahlt?
Jeder Mensch ist einzigartig. Darum gibt es bei mir keine Standardlösungen, kein Schema F. Und auch keine Einheitspreise. Mal übernimmt die Institution die Kosten, mal eine Privatperson, mal ein anderer Kostenträger. Das klären wir individuell und gemeinsam. Sag mir, was du brauchst. Wir finden eine Lösung, die passt.
Wer entscheidet, ob ich Begleitung bekomme?
Im Zentrum stehst du und deine sexuelle Selbstbestimmung. Je nach Situation sind auch Angehörige, Beistandspersonen oder die Institution beteiligt. Mein Ziel: dass du mitbestimmen kannst. So viel wie möglich.
Bleibt das Gespräch vertraulich?
Ja. Was du mir erzählst, bleibt bei mir. Was an Angehörige oder Betreuungspersonen weitergegeben wird, besprechen wir vorher gemeinsam.
Wie kommunizierst du, wenn ich wenig oder nicht spreche?
Mit Unterstützter Kommunikation (UK). Und wenn es hilft, gemeinsam mit deiner Familie, deinen Angehörigen oder Betreuungspersonen.
In welchen Sprachen arbeitest du?
Ich selbst spreche Deutsch. Bei Bedarf ziehe ich übersetzende Personen hinzu.
Über mich
Warum arbeitet ein Mann in diesem sensiblen Bereich?
Diese Frage ist berechtigt, und ich nehme sie ernst. Meine Antwort: Es gibt nur sehr wenige Männer in diesem Bereich. Dabei braucht es sie. Ich arbeite professionell, als Sozialpädagoge FH mit zwei CAS-Weiterbildungen, eine davon zu Sexualität und Behinderung, und gemeinsam mit einer Peer-Person. Meine Motivation ist einfach: Diese Arbeit erfüllt mich. Ich begleite Menschen dabei, ihre Sexualität weiter zu entdecken und zu erlernen. Denn Sexualität ist lernbar.
Wie schützt du die Menschen, mit denen du arbeitest?
Mit einer klaren Haltung. Ich arbeite nach dem Berufs- und Verhaltenskodex von AvenirSocial (2026). Würde, Selbstbestimmung und Schutz sind für mich nicht verhandelbar.
Mit Offenheit. Ich lege transparent dar, was ich tue und warum. Gegenüber dir, deinen Angehörigen und den Institutionen. Fragen sind jederzeit willkommen, auch kritische.
Mit Reflexion. Ich hinterfrage mein Handeln regelmässig. Ich nehme an Intervisionen und Austauschtreffen unter Fachpersonen teil. Und die Zusammenarbeit mit der Peer-Person bringt eine zweite Perspektive in meine Arbeit. So bleibe ich wach für Grenzen, deine und meine.
Bist du Konkurrenz zu den kantonalen Fachstellen?
Nein. Ich sehe mich als Ergänzung. Viele Fachstellen bieten Sexualpädagogik für Menschen mit Beeinträchtigung nur am Rand an. Für mich ist das keine Nische am Rand. Es ist meine Hauptarbeit.
Warum Pionier?
Weil es diese Form von Sexualpädagogik, mobil, mit Peer-Ansatz und frei schaffend, nach den Erfahrungen aus meinem Netzwerk nur äusserst selten gibt.
Warum hältst du Referate und Keynotes?
Weil das Thema ausserhalb der Fachwelt kaum bekannt ist. Das habe ich selbst erlebt: Als ich mich um eine barrierefreie Website nach WCAG 2.2 kümmerte, meinte ein Webdesigner, Barrierefreiheit sei doch nur ein Politikum. Da wurde mir klar: Es braucht Sensibilisierung. Und zwar dort, wo das Thema noch niemand auf dem Schirm hat.
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