Persönlich
Weiterbildungen
- Fachtagung Agogik und Gewalt, Thema: Thema ist «Bündner Standard 3.0 – Prävention von Grenzverletzungen in Einrichtungen der Behindertenhilfe»
Fachhochschule Nordwestschweiz, Olten (März 2026)
- Handlungssicher entscheiden - Verantwortung übernehmen in einem komplexen Umfeld.
ARTISET Zürich, Zürich (Januar 2026)
- SENSOA Flaggensystem: "Professioneller Umgang mit sexuellem Verhalten von Menschen mit Behinderung"
Sexuelle Gesundheit Schweiz, Zürich (Oktober 2025)
- Fachtagung: Skala der Emotionalen Entwicklung Diagnosetik - SEED 2025
Fachhochschule Nordwestschweiz, Olten (September 2025)
- CAS Sexualität und Behinderung
Fachhochschule Nortwestschweiz, Olten (August 2025)
- Fachtagung „Zeugungsverhütung“ und sexuelle Gesundheit: Verhütungsmitteln für Menschen mit Spermien - „Pille für den Mann“
Arbeitskreis Zeugungsverhütung, Bern (März 2025)
- Fachtagung: herzfroh 2.0.
Hochschule Luzern, Luzern (Juni 2024)
Aktuelle Tätigkeiten
- Jan Schirmer Sexualpädagogik -Sexualität trotz Beeinträchtigung-
Vergangene Tätigkeiten
- Sozialpädagoge FH; Tanne, Schweizerische Stiftung für Taubblinde
- Fachperson Betreuung und Sozialpädagoge FH i.A., Stiftung ARGO Graubünden, Integration von Menschen mit Behinderung
- Praktikant Soziale Arbeit, berufliches Fortbildungszentrum (bfz)
- Pflegehelfer, Stiftung Pfennigparade
- Kaufmann
- Schreiner
- Rettungssanitäter
Mitgliedschaft
- AvenirSocial - Berufsverband Soziale Arbeit Schweiz
- Sexuelle Gesundheit Schweiz
- faseg - Fachverband sexuelle Gesundheit in Beratung und Bildung
- Verein HEVEnet - Der gemeinnützige Verein ist eine Plattform von Fachpersonen für Fachpersonen und Instituationen, die Menschen mit herausfordernden Situationen begleitet.
Ehrenamtliche Tätigkeit
Über mich – Jan Schirmer | Fachperson für Sexualpädagogik und Beeinträchtigung
Mein Weg zu diesem Thema ist kein zufälliger. Er ist persönlich, ehrlich – und er hat mich geprägt.
Wer ich bin und woher ich komme
Als Kind und Jugendlicher spürte ich früh, dass ich anders war als meine Altersgenossen. Ich konnte es nicht benennen, nicht erklären – ich wusste nur, dass sich etwas in mir anders anfühlte. Dieses Nicht-Wissen hat mir lange sehr zu schaffen gemacht. Es war eine Zeit voller Unsicherheit, innerer Unruhe und dem stillen Wunsch, endlich zu verstehen, wer ich bin.
Dann kam der Moment, der alles veränderte: Eine Psychologin hat mir geholfen herauszufinden, dass ich ADS habe und aussergewöhnlich sensibel bin. Diese Erkenntnis war für mich befreiend. Nicht weil sich äusserlich plötzlich alles verändert hätte – sondern weil ich endlich verstand, was mit mir los ist. Ich konnte mich selbst mit anderen Augen sehen. Und auch die Menschen um mich herum konnten mich besser verstehen und begleiten.
In der Therapie und durch intensives Lernen habe ich nicht nur mich selbst besser kennengelernt – ich habe auch verstanden, wie eng Identität, Persönlichkeit und Sexualität miteinander verwoben sind. Dieses Verständnis hat mich nicht losgelassen. Es hat mir eine Richtung gegeben.
Was mich antreibt
Während meines Studiums und meiner Arbeit in einer Einrichtung für Menschen mit Beeinträchtigung ist mir etwas aufgefallen, das mich bis heute bewegt: Sexualität ist ein Thema, über das kaum jemand sprechen will. Es herrscht Schweigen, wo Offenheit gebraucht würde. Es herrscht Scham, wo Akzeptanz gefragt wäre. Und es herrscht Unsicherheit, wo Haltung und Fachwissen fehlen.
Menschen mit Beeinträchtigung haben sexuelle Gefühle, Wünsche und Bedürfnisse – genauso wie alle anderen Menschen auch. Das ist keine Frage der Beeinträchtigung. Das ist eine Frage des Menschseins.
Und genau deshalb tue ich, was ich tue.
Meine Mission
Ich möchte Menschen mit Beeinträchtigung dabei helfen, herauszufinden, wer sie sind – auch in Bezug auf ihre Sexualität. Und ich möchte das Umfeld – Angehörige, Fachpersonen, Einrichtungen – dabei begleiten, dieses Thema mit Offenheit, Respekt und der nötigen Fachkenntnis anzugehen.
Nicht irgendwann. Jetzt. Denn jeder Mensch verdient es, gehört, verstanden und in seiner ganzen Persönlichkeit ernst genommen zu werden.
Möchten Sie mehr über meinen Weg, meine Haltung und mein Angebot erfahren? Ich freue mich auf Ihre Nachricht – offen, vertraulich und auf Augenhöhe. Lassen Sie uns gemeinsam ins Gespräch kommen.
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